Es war einer dieser Tage. Sie wissen schon. Begonnen hatte er für Capa-kaum mit einem Telefonanruf um vier Uhr morgens. Also: Es war weder ein Freitag, noch ein 13. und schon gar nicht die Kombination aus beiden. Und dennoch klingelte es um vier Uhr morgens, als Capa-kaum im Schlummer eben in einer sommerlich-herrlichen Blumenwiese… – na gut: Als Capa-kaum den Hörer abnahm, war natürlich niemand dran. Und, zurückgekehrt ins Bett  war weder die Blumenwiese noch die Fortsetzung des Traumes vorzufinden.

Was soll aber nach diesem Beginn aus solch einem Tag schon werden? Sie ahnen es, werte Capa-kaum-Gemeinde. Da lief die Kaffeemaschine über, weil sich der Filter ohne Aufforderung verkrümmt hatte. Da fuhr später eine an sich nette Mofa-Lenkerin beinahe in die Seitentür des eben von Capa-kaum aus der Werkstatt abgeholten Gefährtes. Und das Lieblings-Joghurt stand ebenfalls nicht im Supermarkt-Regal.

Nun gehört Capa-kaum einer seltsamen Spezies an. Jener der positiver Denker nämlich. Also jener in ihrer Umgebung oft auf höchste Verwunderung stoßende Gruppe von Menschen, die auch aus solchen wie eingangs erwähnten Vorkommnissen noch einen erfreulichen Aspekt für sich erkennen können.

Ja, und deshalb freute sich Capa-kaum an jenem Tag, nachdem er noch einen abgerissenen Jackenknopf, eine trotz neuer Batterie stehen gebliebene Uhr und einen Rotwein-Fleck am Hemd bewältigt hatte. Denn: Der nächste Tag konnte nur besser werden.

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