Der Trend ist unverkennbar: Seit einiger Zeit schon mehren sich auf den Bühnen der deutschsprachigen Theater die Adaptionen von Romanen. Nur selten bieten sie jedoch uneingeschränkte Theaterfreude, häufig klappt es mit bühnengerechter Umsetzung und publikumsgerechter Aktualisierung nicht. Es kann aber auch gut gehen – und deshalb will Capa-kaum eine Inszenierung hervorheben, die seit einigen Wochen [...]

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Und das in der Kommunikationsgesellschaft. Kontrastprogramm zu TV-Talkshows und labernden Selbstdarstellern. Zu Romankonvoluten unserer Tage, deren 600 Seiten sich mühelos auf 150 eindampfen ließen. Zu Diskurstheater, das soziophilosophischpsycholgisierende Inhalte auf kahlen Bühnen deklamiert. Aber diesmal geht es um etwas Eigenartiges, dem ein Regisseur eine engagierte Truppe unterworfen hat: Um Dieter Roths Murmel Murmel, inszeniert von [...]

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Es ist an der Zeit, sich mit einem Thema zu befassen, das mehr sozialpolitischen Sprengstoff in sich birgt als es die

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Manchmal dienen ernsthafte Forschungen schlicht und einfach auch dazu, Verhaltensweisen, die nur den Menschen

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Jetzt also wieder die Diskussion um das Mindesthaltbarkeitsdatum. Gab’s ja schon im vergangenen Herbst (siehe Blog:

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Gebrauchsanleitungen können einfach und plakativ sein (Ikea), können verwirren (Deutschchinesisch), können hilfreich sein (DVD-Rekorder) oder sind, meint Capa-kaum, schlicht und einfach abzulehnen. Dann nämlich wenn es ums Theater geht, um Inszenierungen, die das Denken anregen sollen, sich jedoch ein Regisseur in Gedankenexperimente versteigt und dabei sein Publikum (über weite Strecken) verliert.
Letztgenannte Gefahr lauert insbesondere in [...]

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Es ist immer einfach, komplexe Dinge isoliert und provokant zu betrachten, losgelöst von vernetzten und tiefer gehenden Überlegungen. Die Dinge sind aber mehrschichtiger, gewinnen ihre Bedeutung oft durch Komponenten, die sich nicht bloß in Euro und Bilanzzahlen oder in oberflächlicher Plakativität ausdrücken lassen. Und deshalb will Capa-kaum einige Gedanken zu einer eben losgetretenen Diskussion um [...]

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In diesen Tagen wird in Berlin viel gelacht. Und zwar nicht nur dort, wo es Theatergeher immer vermuten, also auf den Boulevardbühnen, sondern in den Häusern, die meist mit ganz anderem, schwierig zu konsumierenden Theaterstoff in Verbindung gebracht werden.
Da wäre einmal Frank Castorfs Volksbühne, wo sich Herbert Fritsch mit einem Klassiker der Boulevardkomödie verwirklichen darf [...]

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