Geschichtsträchtiges ist in Berlin bekanntermaßen an vielen Ecken anzutreffen. Doch derzeit auch in vielfältiger Form im hauptstädtischen Kulturbetrieb. Über die „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ (Berliner Ensemble) und die noch laufende Ausstellung „Hitler und die Deutschen“ (Historisches Museum) hat Capa-kaum jüngst schon geschrieben („Das Gegenwärtige im Vergangenen„), ebenso über den „Kaufmann von Berlin“ in […]

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Manchmal stellt sich bei einem Theaterbesuch schon nach wenigen Minuten die Frage: Was soll Theater eigentlich sein? Das widerfährt Capa-kaum zwar eher selten und schon gar nicht bei jener Art von Inszenierungen, die legitim eine völlig neue Betrachtungsweise auf den Inhalt des Stückes zulassen – also sofern die Regiearbeit nicht nur als spektakulärer Selbstzweck erscheint. […]

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Österreichs Provinz sorgte mit Silvester von Peter Turrini für das erste Theaterereignis des Jahres. Denn einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren der Alpenrepublik hatte dem Stadttheater Klagenfurt und seinem im nächsten Jahr scheidenden Intendanten Josef Köpplinger die seltene Freude einer Uraufführung beschert: Ein Stück über eine traurige, einsame Silvesternacht, einen Blick in die seelischen Abgründe des […]

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Es ist gegen Ende dieses Theaterherbstes an der Zeit, einmal über zwei Themen zu reflektieren, die das deutschsprachige Theater in immer stärkerem Maß prägen: Die Lust auf Uraufführungen und die Bindung talentierter Dramatiker an ein bestimmtes Haus. Dieser Trend, das muss Capa-kaum gleich einmal feststellen, verwundert nicht, denn mit Uraufführungen erreicht jedes Theater mehr Aufmerksamkeit […]

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Bitteres Absurdistan

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Dez2010 09

Es sind Themen, mit denen sich jeder irgendwann einmal im Laufe des Älterwerdens auseinander setzt. Wie alt muss man sein, um sich die Frage zu stellen, was man alles im Leben versäumt hat? Was kann ein Leben aus zwei Menschen machen, oder besser: Was machen sie selbst aus ihrem Leben? Vergangenes lässt sich nicht wieder […]

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Das Aufarbeiten von Beziehungsproblemen, bisher Paartherapeuten und Psychologen vorbehalten, hat in dieser Saison die deutschsprachigen Theaterbühnen in breiter Vielfalt erreicht. Es hat fast den Anschein, registriert Capa-kaum diesen Trend, dass seit dem Vorjahr fast jeder Intendant und jeder Regisseur seinen Ehrgeiz daransetzt, zumindest mit einem Stück aufzuwarten, in dem zwei Paare, verstrickt in ihren Beziehungsproblemen […]

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Die Erinnerung an Vergangenes verklärt. Man spricht gerne von den „Goldenen Zwanzigerjahren“ und denkt dabei lieber an Charleston, Cabaret, anzügliche Schlagertexte und das Bananenröckchen der halbnackten Josephine Baker als an Inflation, Wirtschaftskrise, soziale Konflikte und sichtbar werdendes Nazitum. Als Walter Mehring seinen Kaufmann von Berlin 1929 auf die Bühne brachte, war sein Stück deshalb ein […]

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Zur Darstellung eines Inhalts gibt es, wie man weiß, verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten. Schauspiel, Musiktheater, Hörspiel, Film und Performance – um nur einige zu nennen. Capa-kaum hat diese fünf Genres deshalb ausgewählt, weil an der Berliner Schaubühne der Versuch unternommen wurde, mit Hilfe dieser verschiedenen Gestaltungsformen ein Stück aus dem Jahr 1889 zeitgemäß auf die Bühne zu […]

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Zum Weiterdenken

Aus den Erfahrungen unserer Vergangenheit schöpfen wir unsere Klugheit für die Gestaltung unserer Gegenwart und unsere Weisheit für unsere Vorhaben in der Zukunft.

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